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  • Thema: Neue Mitte Heide-Süd
    Lage: Halle-Heide Süd
    Auftraggeber / Auslober: Stadt Halle
    Größe: 50 000 m²/ 160 Wohneinheiten
    Leistungen: Städtebaulicher Realisierungswettbewerb

    Entwurf eines urbanen Stadtteils mit einem vielfältigen Angebot an Wohnformen, der sich als städtische Mitte von Heide-Süd versteht. Die neue Mitte öffnet sich zu den Grünräumen der Umgebung und wird durch die Vernetzung mit den Nachbarquartieren integraler Bestandteil der Gesamtstadt.

    Das Wettbewerbsgelände ist in eine alternierende Abfolge von nord-süd-orientierten Grünräumen gegliedert. Nachbarschaftlich oder privat genutzte Gärten wechseln sich ab mit Alleen und stellen eine landschaftliche Kontinuität zwischen dem Stadtteilpark “Grünes Dreieck” im Norden und dem Landschaftspark “Weinbergwiesen” im Süden her.

    Die Alleen verbinden das neue Quartier mit den Nachbarquartieren im Norden und im Süden. Im zentralen Bereich des Wettbewerbsgeländes entsteht als Bindeglied ein öffentlicher Raum (Esplanade). In ost-westlicher Richtung werden die Promenade entlang des “Grünen Dreiecks” und der Fußweg entlang der Scharnhorststraße durch eine zentral verlaufende interne Wegeverbindung ergänzt. An den Kreuzungspunkten der nord-süd- und ost-west-orientierten Wege entstehen die für den urbanen Charakter des neuen Quartiers wichtigen öffentlichen Plätze. Am östlichen Ende befindet sich der neue Stadtplatz mit Einzelhandel und Gastronomie als Mitte für Heide-Süd, zentral liegt die Esplanade, im Westen entsteht ein kleiner Platz als Treffpunkt für die Bewohner des Quartiers.

    Das Gelände ist gegliedert in annähernd gleich große Baufelder, auf denen verschiedene Gebäudetypologien realisiert werden können. Im Laufe der Realisierung kann hinsichtlich der Wünsche zukünftiger Bewohner und der Anforderungen des Wohnungsmarktes im Rahmen der städtebaulichen Vorgaben flexibel agiert werden. Es sind sowohl Geschosswohnungen in Zeilen- und Hofbebauung als auch Stadt-, Reihenhäuser und Einzelhäuser geplant. Sie stellen ein breit gefächertes Wohnungsangebot dar für verschiedene Altersgruppen, Haushaltsformen und -größen, als Eigentumswohnung, als Mietwohnung oder als genossenschaftlich organisiertes Wohnmodell.

    Wir schlagen vor, die in der Auslobung angegebene Anzahl von 35 Wohneinheiten pro Hektar auszuschöpfen. So ergibt sich die Chance, ein vielfältiges Angebot an Wohnformen bereitzustellen, in einer Dichte, die einer städtischen Bebauung in einer so attraktiven Lage gerecht wird.

    Die Bebauung orientiert sich an den nord-süd-orientierten Grünräumen mit folglich ost-west-orientierten Wohnungsgrundrissen. Sie soll der Topographie folgend in der Höhe homogen sein (3-4 Geschosse). Im Osten und Westen werden die Enden des Quartiers durch dominantere Gebäude definiert. Eine höhere Bebauung ist am öffentlichen Stadtplatz geplant, freistehende Wohngebäude im Grünen mit Rund-um-Blick am westlichen Ende.

    Entlang des “Grünen Dreiecks” entsteht keine geschlossene Kante mit einer das Quartier abschottenden Wirkung. Das Quartier öffnet sich, die Köpfe der Bebauung markieren in regelmäßiger Abfolge die Eingänge zum Quartier. Entlang der Scharnhorststraße ist im östlichen Bereich städtische blockartige Bebauung sichtbar, im Westen dominiert die vorhandene grüne Hangkante.